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Wann

Konservative Menschen lesen diese Seite besser von unten rechts nach oben links. Weil es sich um eine Website handelt, beuge ich mich dem Internet-Usus und erzähle die Geschichte rückwärts.

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20??

Die Lieferzeit für ein neues Fahrrad von Wiesmann ist von vielen Faktoren abhängig. Die Rubrik "AKTUELL" wird daher laufend den Gegebenheiten angepasst.

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2018

Um mir dieses Rad bauen zu können, habe ich erst ein Vierteljahrhundert Fahrräder herstellen müssen. Ich bin im Zürcher Oberland aufgewachsen, einer Hochburg des Radquer (Cross) -Sports. Während andernorts das Mountain Bike schon boomte, wurden Biker hier noch belächelt. Das erklärt, weshalb ich das Crossrad (neudeutsch Gravelbike) nie besonders mochte. Erst seit ich dieses Fahrrad fahre, merke ich, dass es wirklich eine eierlegende Wollmilchsau ist.

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2017

Auf die Erfüllung dieses Traums habe ich über 10 Jahre gewartet. Seit mein ehemaliger Serotta-Teamkollege Lukas Stöckli sich als Tourenanbieter selbständig machte, habe ich mir gewünscht, mit ihm auf Tour gehen zu können. Aber seinen Tagesetappen war ich als kindererziehender selbständigerwerbender Häuslebauer nicht gewachsen. Es dauerte lange, bis mein Trainingsstand wieder Luki-konform war, dafür war die Freude dann umso grösser.

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2017

Aus wirtschaftlichen Gründen war ich geneigt, kein neues Fullsuspension mehr zu entwickeln. Dass ich es dennoch tat, war purer Egoismus. Ich wollte für die Ausübung meines Sports nicht auf ein Fully verzichten und im weltweiten Angebot konnte ich nichts finden, was mir richtig gefallen wollte. Dass die Entwicklung über 2 Jahre dauerte, war nicht geplant, und mehr als einmal habe ich die Nerven und den Mut verloren. Als es dann endlich fertig wurde und die "bike" ihm hervorragende Testwerte bescheinigte, konnte meine Freude nicht grösser sein.

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2016

Mit der Umstellung meines Angebots auf Kompletträder konnte ich erstmals Teile in die Entwicklung meiner Rahmen miteinbeziehen, die vorher aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich gewesen wären. Kaum ein Detail an diesem R2716T ist so bei anderen Rädern wiederzufinden.

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2014-2017

Mit der Umstellung meines Angebots 2014 habe ich auch angefangen, sukzessive sämtliche Produktionsmittel zu erneuern oder zu überarbeiten. Die hohen Investitionen haben zu einer längeren defizitären Periode geführt, aber pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum konnten alle Arbeiten abgeschlossen werden.

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2014

Keine gelöteten "fillet brazed" Rahmen mehr anzubieten war eine der Konsequenzen einer kompletten Umstrukturierung meiner Firma, weg vom Rahmenbau und hin zum Komplettradbau.

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2014

waren unsere Kinder erstmals so weit, dass wir anfangen konnten, längere, mehrtägige Radtouren zu unternehmen. Seither ist das zum festen Bestandteil der Ferienplanung geworden.

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2011

Auf die Anfrage der Zeitschrift "bike" nach einem Testrad habe ich dieses Rad gebaut. Bewusst extrem klassisch,  war es doch die Zeit, als der Wildwuchs an neuen Normen und Standards bizarre Züge anzunehmen begann. Es war mein erstes Kettenschaltungsfahrrad, das ein symmetrisches Hinterrad hatte, eine Idee, die ich erst 4 Jahre später bei allen Rädern konsequent umsetzen sollte.

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2008

sind wir nach Badenweiler umgezogen. In der Zwischenzeit waren Kinder da, und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf liess sich am besten in einem Haus verwirklichen, das Wohnen und Arbeiten in ein- und demselben Gebäude ermöglicht. In einer ehemaligen Pension wurden wir fündig.

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2007

Mein Palnatoki Titan gefiel der Redaktion der Zeitschrift "Tour" so gut, dass sie das Rad auf die Titelseite hob. Für mich war das der Ritterschlag meiner Karriere als Fahrradbauer.

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2006

habe ich mein gesamtes Fahrradrahmen-Programm erstmals auch in Titan angeboten. Dem ging viel Entwicklungszeit voraus. Der Titanrahmenbau geriet aber auf Anhieb zum Erfolg, nicht zuletzt deshalb, weil das abgebildete Koxinga Titan eines von ganz wenigen Titanfullys war, die man überhaupt erwerben konnte.

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2002

Zufällig traf ich auf einem Marathonrennen einen Kollegen aus der Junioren-Zeit. Ich war des Rennenfahrens ein wenig müde, und er lud mich ein, auf einer Transalp-Tour mitzufahren, die dann zu einem der schönsten Erlebnisse auf dem Bike für mich wurde. Damit begann der Anfang vom Ende meiner Rennfahrer-Karriere und ich war wieder da, wo ich war, bevor ich mit dem Rennsport angefangen hatte: einfach nur mit dem Bike draussen in den Bergen. Mit dem Unterschied, dass es jetzt kein Kunststück mehr war, Gleichgesinnte zu treffen. Das Bild stammt aus dem Jahr 2003, von der Transalp Genf-Nizza, ein weiteres Highlight in meinem Leben.

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2001

Mit der Entwicklung des "Singletrailers" begann eine neue Ära für die Firma Wiesmann. Erstmals seit der Bremse gab es wieder ein Serienprodukt. Mit bis zu 3 Mitarbeitern produzierten wir diesen Anhänger, als er 2005 dann an die Firma Tout Terrain überging, die ihn auch heute noch praktisch unverändert verkauft.

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2001

habe ich mit dem Werkstoff Titan angefangen. Das "Elrond" hatte ein vorderes Rahmendreieck aus Titan, der Hinterbau war aus Stahl.

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2000

Das magische Jahr hielt zwei Höhepunkte für mich bereit: Mein neuentwickeltes Koxinga IV wurde für Fullys zur Benchmark beim STW-Wert. Und mit diesem Rad bin ich dann die Transalp-Challenge gefahren (Bild).

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2000

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Gravelbike von 2016, nannte sich Palnatoki Messenger und wurde Vize-Europameister bei den Radkurieren. Manchmal dauert es einfach ein wenig länger, bis sich gewisse Ideen durchsetzen.

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1999

Mein seit 1995 existierendes Prinzip vom vollgefederten Rennrad hatte es in der letzten Entwicklungsstufe, dem Palnatoki FS3, sogar zu einer kleinen Headline auf die "Tour"-Titelseite geschafft. Trotzdem ist das Thema Vollfederung im Rennradbereich verschwunden. Auch wenn ich derzeit ebenfalls ungefedert Rennrad fahre, glaube ich immer noch an eine Zukunft dieses Fahrradtyps.

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1998

Koxinga II bzw. III war seit 1997 mein treuer Begleiter an Marathonrennen. Es wurde zu einem meiner erfolgreichsten Bikes und war Mitantreiber für den Siegeszug der Vollfederung am XC/Marathonbike.

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1998

glaubte ich, mein Glück auf der Radreise zu finden. Dazu entwickelte ich dieses Rad, das weltweit erste vollgefederte Reiserad, bei welchem das Gepäck mitgefedert war. Das Rad wurde ein Erfolg, die Tour wurde zum Desaster. Ich musste lernen, dass diese Form des Reisens mit meinem damaligen Leben nicht harmonierte.

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1997

Rackham IV war das letzte Downhillbike, das ich gebaut hatte. Unter Sari Jörgensen und anderen Teamfarben war das Rad zwar noch international erfolgreich unterwegs. Ich selber habe dem Downhillsport aber noch während eines Weltcuprennens in Italien den Rücken gekehrt. Es kam mir plötzlich völlig sinnlos vor, unter Protektoren und Integralhelm versteckt, durch 17cm Federung vom Gelände getrennt, 800km von zu Hause entfernt 5 min ins Tal zu rasen. Kurz zuvor war ich meinen ersten Langstreckenmarathon gefahren. Dort hatte ich es wiederentdeckt, das Glücksgefühl im Rennsport. Von da an bin ich ausgiebig Marathonrennen gefahren.

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1996

hatte im Downhill-Weltcup jeder Federwege über 10cm. Der limitierende Faktor wurden die Reifen, weshalb ich dieses Bike, mit den Felgen und Reifen eines Motocrossrades, baute. Es war natürlich viel zu schwer, aber trotzdem bin ich zwei Weltcups und auch andere Rennen damit gefahren. 

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1995

war mein Team erfolgreicher denn je unterwegs. Mit dem Neuzugang und Supertalent Sari Jörgensen gab es erstmals internationale Medallien. In diesem Jahr erfolgte auch der Umzug nach Freiburg sowie die Umbenennung der Firma in Wiesmann Custom Bikes. Das Bild zeigt mich mit dem Prototypen für die Rennsaison 1996, dem Rackham III.

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1995

ist Bruno Heer mit diesem Rad 6. beim RAAM (Race Across AMerica) geworden. Er kam 1994 mit dem Wunsch auf mich zu, ein vollgefedertes Rennrad für ihn zu bauen, weil bei dem fast 10 Tage dauernden Nonstop-Rennen die Sitzbeschwerden sein grösstes Problem waren.

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1994

war ich recht erfolgreich im Downhill-Rennsport. Der Saisonabschluss (Bild) an der WM in Vail, Colorado, war zwar vom Resultat her enttäuschend, aber andere Umstände machten diese WM zu einem der schönsten Erlebnisse meiner Rennfahrerkarriere.

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1994

Mit diesem Prototypen habe ich die Rennsaison 1994 bestritten. Selbst die Downhiller fragten mich: Flori, wer braucht ein Rad mit vorne 12 und hinten 14cm Federweg?

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Rackham I, 1994

Dieses Rad wurde zu einem der erfolgreichsten Downhillbikes in der Schweizer Rennszene. 1993 bin ich mit dem Prototypen EM und WM gefahren, 1994 fuhr mein eigenes Team sowie Villiger Arrow damit, und 1995 waren nebst vielen Privatfahrern u.a. die Teams von K2, Kraftwerk und Cycle Craft damit unterwegs.

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1994

gründete ich das Pirate Bike Designs Racing Team, spezialisiert auf Downhill und Dual Slalom. Auf Anhieb holte Yves Hängärtner (2. v.r.) den Schweizermeister-Titel bei den Amateuren.

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1994

war Vollfederung, ausser im Downhill-Rennsport, noch kein Thema. Ich war aber überzeugt, dass sie auch im CrossCountry-Rennsport Vorteile hat, und habe dieses Rad entwickelt, mit dem ich dann die Schweizermeisterschaft gefahren bin. Mein Resultat war allerdings nicht dazu angetan, irgendjemanden von diesen Vorteilen zu überzeugen, dazu war ich im XC mittlerweile einfach viel zu langsam.

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Ende 1993

präsentierte ich mein erstes Rennrad.  Jeder fragte mich, was das sein solle. Ein Rennrad mit abfallendem Oberrohr war einfach nicht vorstellbar zu dem Zeitpunkt. Selbst Gary Klein, mein Vorbild in Sachen Rahmendesign und Erfinder des abfallenden Oberrohres, baute seine Rennradrahmen mit horizontalem Oberrohr.

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1993

Dieses Bild zeigt mich mit 20 Jahren in meiner ersten, knapp 20qm grossen Werkstatt. Mangels Heizung wurde es im Winter nicht über 5 Grad warm.

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1993

Hinter dieser Tür, auf dem Bauernhof meines Nachbarn, befand sich meine erste Rahmenbauwerkstatt, die ich Ende März 1993 in Betrieb genommen hatte. Davor war es ein Pferdestall.

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1993

entwarf und produzierte ich diese Bremse. Sie wurde zur erfolgreichsten Wie-Brake (mehr als 1000 Stück) und war die Grundlage für die später von Shimano gebaute XT-V-Brake. Sie finanzierte auch meinen Einstieg als Rahmenbauer sowie später mein Rennteam. 

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1992

war absehbar, dass im Downhill-Rennsport kein Weg an der Vollfederung mehr vorbeiführen würde. Deshalb habe ich, noch in Ben Serottas Werkstatt, dieses Rad gebaut, um für die Saison 1993 gerüstet zu sein. Damit bin ich dann sogar die legendäre Strecke von Cap d'Ail im Weltcup gefahren.

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1992

nahm die Rennsaison mit einem schweren Trainingsunfall ein abruptes Ende, kurz vor dem Finallauf der Meisterschaften. Mein Punktestand reichte aber noch aus, den Vizemeistertitel zu holen. Nebenher machte ich Abitur, und unmittelbar danach ging ich in die USA zu Ben Serotta, wo ich das Handwerk des Rahmenbaus lernen durfte und das abgebildete Bike baute. Es hat ein Serotta Colorado Concept Sitzrohr, ansonsten ist eher die Inspiration durch Rocky Mountain erkennbar.

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1991

Nach Abschluss der Rennsaison habe ich die erste Serie meiner Bremsen in CNC fräsen lassen. Es waren noch geringe Stückzahlen, und die Bremse wurde nur in der Schweiz vertrieben. Aber ich konnte mir damit Geld ansparen für die spätere Gründung der Rahmenbauwerkstatt.

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1991

bin ich zwar auch noch zur Schule gegangen, mein professioneller Einstieg in die Bikeszene hatte aber bereits begonnen. Ich bekam einen Job als Mechaniker an Zürichs erster Adresse, dem Cycle Shark. Für das Serotta Team habe ich die Junioren-Schweizermeister-Titel in Downhill und Kombination gewonnen.

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1990

Weil ich meine gesamten Ersparnisse in den sündhaft teuren Kestrel Carbonrahmen gesteckt hatte, blieb kein Geld mehr übrig für standesgemässe Bremsen. Also beschloss ich, selber welche zu bauen. Damit war meine Wie-Brake geboren. Das Bild zeigt eine der ersten handgeschnitzten Prototypen.

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1989

bin ich meine ersten Mountainbike-Rennen gefahren. Dies war zu jener Zeit fast die einzige Gelegenheit, Gleichgesinnte zu treffen, weil der Sport noch so unbekannt war. Und gerade deshalb war die Stimmung an den Rennen gigantisch, weshalb ich schon 1990 jedes zweite Wochenende ein Rennen gefahren bin, wie hier auf dem Bild am Schweizermeisterschafts-Lauf auf dem Mt. Salève bei Genf, auf dem Weg zum 4. Rang.